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Midsommarfest und meine liebsten Grillrezepte

Hej ihr Lieben,

die meisten von euch werden es mitbekommen haben: letzte Woche war Midsommar. Die Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres, Sommeranfang. Und da ich, wie ihr wahrscheinlich mittlerweile alle wisst, ein riesiger Schwedenfan bin, habe ich dieses Jahr ein Midsommarfest im Garten gefeiert. Das hatte ich schon seit vielen Jahren vor und in diesem Jahr hat es endlich geklappt!

Also habe ich all meine Lieben zusammengetrommelt, mir einen Tag Urlaub genommen, alles vorbereitet und einen wundervollen Abend verbracht!

Um euch kulinarisch und dekorativ für eure kommenden Gartenfeste ein bisschen zu inspirieren, dachte ich mir euch das ganze auf diesem Wege zu zeigen!
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und vielleicht macht ihr bald auch ein schönes Sommerfest mit euren Freunden. 🙂

Das wichtigste bei einem Midsommarfest ist meiner Meinung ja die Dekoration. Und es war mir ein riesiges Anliegen, dass der Garten so schwedisch wie möglich aussieht! Also habe ich einen Ausflug zu Ikea gemacht, mir eine Menge Lampions zugelegt und alles an Dekoration ausgekramt, die mir schwedisch vorkam. Farblich habe ich mich komplett auf blau und weiß konzentriert, da ich finde, dass knallige Farben nicht zu einem Midsommarfest passen.

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Die Lampions anzuhängen war wirklich ein größeres Problem als gedacht. Geplant hatte ich eigentlich, ein Pavilliongestell aufzubauen und sie an die Stangen zu hängen. Allerdings war es an dem Abend relativ windig und ohne die Zeltplane hielt der Pavillon nicht an seinem Platz. Zum Glück hatte mein Nachbar die wundervolle Idee eine Schnur durch den ganzen Garten zu spannen und an seinem Baum zu befestigen. Mit dieser Lösung bin ich letztendlich auch noch glücklicher, als mit meiner Idee, denn es sah einfach wahnsinnig bezaubernd aus! Am liebsten hätte ich es für immer so hängen lassen und nie wieder abgebaut.
Die Lampiniongirlande hing über der langen Tafel aus verschiedenen Tischen,  auf die ich weiße Tischdecken mit Spitzenrand gelegt habe. Dekoriert habe ich diese Tische dann nur mit schlichten Teelichtgläsern und kleinen Blumensträußchen aus dem Garten.

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Die Blumensträuße habe ich komplett aus Wiesen- und Gartenblumen gebunden und in alte Gurkengläser gestellt. Wenn man mag könnte man auch noch ein hübsches weißes Spitzenband um die Gläser binden, aber so etwas fällt einem ja immer erst im Nachhinein ein. 😀

Getränketechnisch bin ich ja der Meinung, dass es nichts gibt das besser zu einem Sommerfest passt, als eine erfrischende Bowle.
Und da ich vor kurzem das Rezept für Holunderblütensirup bei der lieben Silke @villa_sternzauberliebe gefunden habe, wollte ich unbedingt damit eine Bowle machen. Und ich glaube ich habe eine leckere Kombination gefunden, zumindest hat sie allen geschmeckt!

Siruprezept:
2 l Wasser
2 kg Zucker
25 Holunderblütendolden
1 geschnittene Biozitrone

Holunderblüten und Zitronenscheiben in ein Gefäß geben und mit dem Wasser übergießen. Zwei Tage ziehen lassen und danach durch ein Sieb abgießen und mit dem Zucker aufkochen. Den Sirup in Flaschen füllen und verschließen.

Bowlerezept:
150ml Sirup
2 Flaschen Weißwein
1 Flasche Sekt
1 l Mineralwasser
500 ml Birnensaft
3 reife Birnen (Abate Fetel)
Eiswürfel

Die Birnen schälen und in Streifen schneiden. Die Früchte in das Bowlegefäß geben und mit einer Flasche Weißwein und dem Sirup übergießen. Einige Stunden an einem kühlen Ort durchziehen lassen und kurz vor dem Servieren mit den restlichen eisgekühlten Getränken aufgießen und Eiswürfel dazugeben.

Die Bowle ist wirklich super sommerlich und leicht. Passt nur auf, dass ihr nicht zu viel davon trinkt, mit Bowle kann man sich ja immer ganz gut „ausversehen“ betrinken. 😀
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Zusätzlich zu der Bowle habe ich als alkoholfreie Version noch infused water gemacht und dafür einfach Blaubeeren und Zitronenscheiben in stilles Wasser gegeben und eine Weile durchziehen lassen.
Und natürlich gab es auch noch diverse andere Getränke eingelegt in eine Metallwanne gefüllt mit Crushed Ice.

Neben einigen Würstchen und Steaks wollte ich noch ein paar andere und auch vegetarische Dinge anbieten. Nicht nur, weil auch Vegetarier Gäste waren, sondern auch,  weil ich es wichtig finde, im Sommer leichtere Dinge zu essen.

Und diese Dinge kamen tatsächlich auch am besten an und waren als erstes aus.
Zucchini-Feta-Röllchen gibt es bei mir mittlerweile zu jedem Grillen. Sie sind wahnsinnig schnell gemacht, ein leckerer Snack und schmecken sogar kalt, falls welche übrig bleiben.
Für die Röllchen einfach eine Zucchini in dünne Scheiben schneiden, Feta würfeln und in die Zucchinischeiben einrollen. Die Röllchen werden dann nur noch mit einem Zahnstocher fixiert und kurz auf dem Grill gebraten.

Zudem wurde die vegetarische Auswahl um Gemüse-Grillspieße und Maiskolben erweitert.

Für die Spieße einfach Gemüse eurer Wahl in kleine Stücke schneiden und auf Schaschlikspieße stecken. Kurz auf dem Grill anbraten und genießen! Bei mir haben es Champions, gelbe Zucchini, Fenchel, Paprika und Zwiebel auf die Spieße geschafft.
Die Maiskolben habe ich einfach nur in kleinere Stücke geschnitten.

Für alle Nicht-Vegetarier wird es jetzt interessant:

Solange es nämlich noch Spargel gab, wollte ich auch den unbedingt verarbeiten. Und da ich eigentlich nur grünen Spargel mag musste ein Grillrezept dafür her. Frei nach dem Motto „Mit Speck fängt man Mäuse“ hatte ich also die Idee den Spargel in Bacon zu wickeln.
Den Spargel habe ich vorher mit einer Marinade aus Olivenöl, Honig und Meersalz 12 Minuten im Backofen vorgegart, in Baconstreifen gewickelt und dann auf dem Grill angebraten.
Das selbe habe ich übrigens auch mit Datteln gemacht. Die getrockneten Früchte habe ich in Bacon gewickelt und auf dem Grill kross gebraten.

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Zum Fladenbrot das es gab brauchte es natürlich auch Dips. Dafür habe ich einen mediteranen Tomaten-Basilikum-Dip aus Frischkäse, Quark, getrockneten Tomaten, Knoblauch und Basilikum gemacht und mit Salz abgeschmeckt. Zusätzlich gab es noch eine selbstgemachte Tomatenbutter aus Butter, Tomatenmark, Salz, Zitronensaft und Basilikum.

Aber was wäre ein Grillfest ohne Salate? Und da es an dem Abend ziemlich sommerlich und warm war, wollte ich keine schweren Salate mit Mayonnaise, etc. machen. Also gab es ganz leichte Sommersalate, die im Sommer auch zu meinen Lieblingsessen zählen:

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Wassermelonen-Feta-Salat:
eine große Wassermelone
300g Fetakäse
Pfeffer nach Belieben

Das Rezept ist mehr als einfach: Wassermelone und Feta in Würfel schneiden, zusammen in eine Schüssel werfen und mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Fertig!

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Nektarinen-Rucola-Salat:
250g Rucola
8-10 Nektarinen
150g geriebener Parmesan
Öl
dunkler Balsamicoessig
Orangensaft
Honig

Und auch dieses Rezept ist denkbar einfach: Rucola waschen und die Stiele abschneiden. Die Nektarinen waschen und in Würfel schneiden. Rucola, Nektarinen und Parmesan in einer Schüssel vermischen.
Für das Dressing Olivenöl, Balsamicoessig, Orangensaft und Honig miteinander abschmecken und unter den Salat mischen.

Zum Nachtisch gab es passend zum Sommeranfang einen Johannisbeerkuchen mit frischen Beeren aus dem Garten und Erdbeertiramisu mit Beeren frisch vom Feld.

Die Rezepte dazu habe ich schon letztes Jahr hier gepostet. Für alle, die die Rezepte sehen mögen habe ich die alten Blogposts verlinkt:
Erdbeertiramisu
Johannisbeerkuchen 

So ihr Lieben, das war jetzt zwar viel Text und viel Input, aber ich hoffe ihr freut euch und wurdet ein bisschen inspiriert. Vielleicht für euer eigenes Midsommarfest im kommenden Jahr, oder auch einfach für den nächsten Grillabend mit Freunden?

Ich würde mich auf jeden Fall wahnsinnig freuen, wenn ihr mir eure Grillfeste bei Instagram zeigt! Nutzt dafür doch einfach den Hashtag #frolleinnessagrilltgern @frollein.nessa

Jetzt bin ich natürlich sehr auf euer Feedback gespannt! Schreibt mir doch auch gerne eure liebsten Sommer- und Grillrezepte!

Ihr Lieben ich wünsche euch eine ganz wunderbare Grillsaison und viele zauberhafte laue Sommerabende mit euren Freunden.

Bis zum nächsten Mal ihr Lieben, habt es fein ❤
Eure Vanessa

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